Hey alle zusammen,

ich bin Emily und habe im Mai 2026 den TMS zum ersten Mal geschrieben. Ich konnte 100 % erreichen. Heute möchte ich meine Erfahrungen und Tipps mit euch teilen und erzählen, wie mir die beiden Live-Generalproben von HOWTOMED und TMSMediCoach bei diesem Ergebnis geholfen haben.


Meine Vorbereitung

Mit der Vorbereitung begann ich bereits im Januar, um mir zuerst einen Überblick zu verschaffen. Rückblickend war diese Zeit zwar anstrengend, aber das war es definitiv wert, weil ich mir nun aussuchen kann, wo ich Medizin studieren möchte. Ich habe fünf bis sechs Tage pro Woche gelernt. Dieses regelmäßige und konsequente Üben hat mich letztendlich zu meinem Ergebnis gebracht.


Trotzdem war es nicht immer leicht, diszipliniert zu bleiben, besonders an Tagen, an denen die Motivation fehlte. Damit möchte ich euch sagen: Es ist ganz natürlich, dass ihr nicht über die gesamte Vorbereitungszeit zu 100 % motiviert seid. Aber gebt nicht auf und bleibt dran. Es lohnt sich wirklich, wenn ihr euren Traum durch diese paar Monate Lernen erreichen könnt.


Die Live-Generalproben

Am Anfang meiner Vorbereitung hatte ich keine richtige Vorstellung davon, wie sich ein kompletter TMS anfühlt. Zu Hause trainiert man meist einzelne Untertests und macht zwischendurch automatisch kleine Pausen. Im echten TMS sitzt man aber mehrere Stunden im Prüfungsraum, muss direkt von einem Untertest in den nächsten wechseln und die ganze Zeit konzentriert bleiben.


Genau deshalb fand ich die Generalproben so hilfreich. Insgesamt habe ich 14 Gesamtsimulationen gemacht. Besonders die zwei Live-Generalproben aus dem Paket von HOWTOMED haben mich den TMS fast so erleben lassen, wie er später wirklich war. Zum ersten Mal arbeitete ich mehrere Stunden am Stück konzentriert durch, abgesehen von der Mittagspause natürlich;) Nach jeder Simulation wusste ich besser, wo ich nachgelassen hatte und woran ich noch arbeiten musste.


Am Testtag fühlte ich mich dadurch sehr gut vorbereitet. Ich wusste, dass der Ablauf nichts völlig Neues sein würde, und konnte mit einem sicheren Gefühl in den echten TMS gehen. Schwierigkeit, Zeitdruck und Aufgabenart empfand ich später als sehr ähnlich zu den Live-Generalproben. Deshalb gab es am Testtag für mich keine großen Überraschungen mehr.


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TMS wie am echten Testtag: Die Live-Generalprobe

Nachbereitung

Zuerst wusste ich gar nicht richtig, was mit Nachbereitung gemeint ist und wie man Aufgaben sinnvoll nachbereitet. Durch die Nachbereitungsvideos der Generalproben habe ich verstanden, wie Nachbereitung funktioniert, und konnte mir dadurch künftige Fehler ersparen. Besonders bei Quanti sowie DiaTab fand ich es hilfreich, dass jede Aufgabe ausführlich erklärt wurde. So wusste ich genau, warum ich Fehler gemacht hatte und worauf ich beim nächsten Mal achten musste.

Auch die Nachbesprechungs-Webinare waren sehr hilfreich. Es wurde genau darauf eingegangen, wobei wir am meisten Hilfe brauchten. Einzelne Lösungen schwieriger Aufgaben wurden erklärt, aber auch allgemeine Strategien für knifflige Aufgabentypen besprochen. Dadurch habe ich viele meiner Denkfehler verstanden und konnte sie später vermeiden.

WhatsApp-Gruppe

Während der Vorbereitung konnte ich bei Fragen jederzeit in die WhatsApp-Gruppe schreiben. So bekam ich schnell Hilfe und hing nicht lange an Aufgaben fest, bei denen ich allein nicht weitergekommen wäre.

Der Testtag

Natürlich war ich am TMS-Tag wie alle anderen aufgeregt. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass mich etwas überraschen könnte, weil es sich fast wie eine weitere Simulation anfühlte. Durch die Live-Generalproben wusste ich, wie der Einlass abläuft, wie die Ausweiskontrolle funktioniert, wie die farbigen Antwortbögen aussehen und wie der gesamte TMS organisiert ist. Das hat mir viele Unsicherheiten genommen, sodass ich mich besser auf die Aufgaben konzentrieren konnte.


Muster zuordnen:

„Muster zuordnen“ war zu Beginn meiner Vorbereitung ein Untertest, der mir nicht ganz so leichtfiel. Ich habe den Kreuzblick gelernt, hatte davon anfangs häufig Kopfschmerzen und war noch sehr langsam. Für eine komplette Simulation brauchte ich zu Beginn ca. 60 Minuten.

Mit der Zeit wurde es immer besser. Irgendwann hatte ich keine Kopfschmerzen mehr, der Kreuzblick klappte besser und ich wurde schneller. Am Testtag war ich schon nach ungefähr 20 Minuten fertig. Die restliche Zeit konnte ich nutzen, um alles zu kontrollieren, etwas zu trinken, einen kleinen Bissen zu essen und mich mental auf den nächsten Untertest vorzubereiten. Das hätte ich mir am Anfang nicht vorstellen können. Vom Schwierigkeitsgrad her fand ich den echten TMS sehr ähnlich wie die Live-Generalproben, anders als der Mythos von den angeblichen „Pünktchenfehlern“.


Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis:

Während der Vorbereitung habe ich mich in diesem Untertest immer weiter verbessert, aber nie alle 24 Aufgaben innerhalb der Zeit geschafft. Umso überraschter war ich am Testtag: Die Texte waren insgesamt relativ kurz und gut verständlich. Natürlich gab es leichtere und schwierigere Aufgaben, aber alles war gut machbar. Dadurch konnte ich zum ersten Mal tatsächlich alle Aufgaben bearbeiten.


Schlauchfiguren:

„Schlauchfiguren“ waren für mich im echten TMS deutlich schwieriger als in den meisten Übungen zuvor. Am Ende geriet ich etwas unter Zeitdruck, was mir in der Vorbereitung so noch nie passiert war. Die letzten drei Aufgaben musste ich deshalb raten. Direkt danach hatte ich kein besonders gutes Gefühl, ließ mich davon aber nicht verunsichern und konzentrierte mich auf den nächsten Untertest.

Sehr überrascht war ich später über mein Ergebnis: Trotz dieses Gefühls konnte ich bei den Schlauchfiguren 100 % erreichen. Rückblickend glaube ich, dass nicht nur ich die Aufgaben schwer fand, sondern auch viele andere. Außerdem hat sich mein Üben, auch mit 2D-Effekten aus den Live-Generalproben, ausgezahlt.


Quantitative und formale Probleme:

„Quantitative und formale Probleme“ fand ich zu Beginn am schwierigsten. Wie viele andere hatte ich anfangs große Probleme und wusste oft nicht, welcher Lösungsweg sinnvoll ist. Mit der Zeit entwickelte ich meine eigene Strategie. Formelaufgaben konnte ich am besten, deshalb bearbeitete ich diese zuerst, um mir möglichst sichere Punkte zu holen.

Die Nachbereitungsvideos haben mir sehr geholfen, weil jede Aufgabe ausführlich erklärt wurde. So lernte ich viele Lösungsstrategien, die ich im TMS anwenden konnte. Viele Übungsaufgaben empfand ich sogar als schwieriger als den echten TMS. Das Niveau der Live-Generalproben kam meiner Meinung nach dem echten Test am nächsten.

Durch das viele Üben und Dranbleiben konnte ich am Testtag fast alle Aufgaben bearbeiten. Natürlich sind mir im Nachhinein trotzdem noch ein paar Leichtsinnsfehler eingefallen. Aber auch das gehört dazu. Lasst euch davon nicht verunsichern: Solche Fehler passieren jedem und schließen ein sehr gutes Ergebnis nicht aus.


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Mittagspause:

Die Mittagspause verbrachte ich mit einer Freundin. Wir gingen nach draußen. Ich aß genau das, was ich bei den Live-Generalproben gegessen hatte. So blieb ich bei meiner Routine, an die ich mich gewöhnt hatte.

Wir sprachen bewusst nicht viel über den Vormittagsteil und diskutierten keine einzelnen Aufgaben. Stattdessen redeten wir über andere Dinge, um abzuschalten und neue Energie für den Nachmittag zu sammeln. Das würde ich jedem empfehlen: Lasst euch nicht verunsichern und geht mit neuer Kraft in den Nachmittagsteil.


Textverständnis:

Für „Textverständnis“ hatte ich während der Vorbereitung eine feste Strategie entwickelt: ungefähr sieben Minuten zum Lesen und Markieren des Textes und anschließend etwa sieben Minuten für die Fragen. Damit kam ich am Testtag sehr gut zurecht. Besonders meine Markierungen haben mir geholfen, wichtige Stellen schnell wiederzufinden und nicht ständig den gesamten Text erneut lesen zu müssen. Einen Text fand ich eher leicht, zwei mittel und einen etwas anspruchsvoller. Insgesamt entsprach das Niveau ziemlich genau dem, was ich aus den Live-Generalproben bereits kannte.


Figuren lernen:

„Figuren lernen“ fand ich im echten TMS tatsächlich um einiges schwerer als in den meisten Übungen vorher. Die Figuren sahen sich teilweise sehr ähnlich, und bei manchen war es für mich echt schwierig, eine passende Assoziation zu finden. Bei vier Figuren fiel mir gar nichts Richtiges ein. In der Reproduktionsphase musste ich deshalb teilweise raten und war danach ziemlich sicher, dass dieser Untertest nicht besonders gut gelaufen war.

Daher war ich sehr erstaunt über mein Ergebnis. Zu Hause lief dieser Untertest meistens besser als im echten TMS, aber trotz meines schlechten Gefühls konnte ich hier 97 % erreichen. Deshalb möchte ich euch mitgeben: Wenn euch im Test für einzelne Figuren keine gute Assoziation einfällt, bleibt ruhig und macht einfach mit der nächsten Figur weiter. Verliert daran nicht zu viel Zeit. Mir ging es genauso, und trotzdem kann am Ende ein sehr gutes Ergebnis herauskommen.


Fakten lernen:

„Fakten lernen“ empfand ich dagegen sogar etwas leichter als erwartet. Die einzelnen Personen unterschieden sich meiner Meinung nach recht gut voneinander, sodass ich nicht so viele Verwechslungen hatte. Ich arbeitete mit der Loci-Methode und konnte mir für die meisten Informationen gute Assoziationen überlegen.


Diagramme und Tabellen:

„Diagramme und Tabellen“ war während meiner gesamten Vorbereitung mein schwächster Untertest. Ehrlich gesagt mochte ich ihn auch am wenigsten. Ich machte dort häufig Leichtsinnsfehler und brauchte fast immer länger als die vorgesehenen 60 Minuten. Auch im echten TMS war das nicht anders. Die Diagramme und Tabellen selbst fand ich zwar völlig in Ordnung, trotzdem war ich langsamer als in den anderen Untertests und konnte nicht alle Aufgaben bearbeiten.

Die letzten Minuten nutzte ich bewusst, um zu kontrollieren, dass ich auf dem Antwortbogen überall ein Kreuz gesetzt hatte. Die letzten ungefähr sechs Aufgaben musste ich anschließend raten. Falls dieser Untertest auch nicht euer stärkster ist, möchte ich euch beruhigen: Mir ging es genauso, und trotzdem konnte ich insgesamt ein Spitzenergebnis erreichen. Ein einzelner Untertest entscheidet am Ende nicht über euer Gesamtergebnis.


Fazit: 

Rückblickend war die Vorbereitung intensiv, wurde am Ende aber mit Erfolg belohnt. Natürlich gab es Tage, an denen gar nichts funktionieren wollte, und Untertests, bei denen ich das Gefühl hatte, mich überhaupt nicht zu verbessern. Wenn ich heute auf meine Ergebnisse vom Januar schaue und sie mit dem Testtag vergleiche, sieht man aber, wie viel durch konsequentes Üben möglich ist.

 

Besonders geholfen hat mir, den kompletten Test mehrmals unter realistischen Bedingungen erlebt zu haben. Die vier Live-Generalproben gaben mir genau dieses Gefühl. Dadurch wusste ich am Testtag, wie sich die lange Konzentrationsphase anfühlt, und kannte auch schon den Einlass, die Antwortbögen und die Organisation des Tests.

 

Die Nachbesprechungs-Webinare und Nachbereitungsvideos halfen mir, Fehler wirklich zu verstehen und daraus zu lernen, anstatt nur Lösungen anzuschauen. Mein wichtigster Rat an alle zukünftigen TMS-Teilnehmer*innen ist: Macht euch nicht verrückt, wenn einzelne Untertests schlechter laufen oder ihr während des Tests ein schlechtes Gefühl habt. Mir ging es bei Schlauchfiguren, Figuren lernen sowie Diagramme und Tabellen genauso. Trotzdem konnte ich am Ende 100 % erreichen.

 

Wenn ich eines aus der Vorbereitung mitgenommen habe, dann, dass konsequentes Üben wichtiger ist als Perfektion. Es wird Tage geben, an denen nichts funktioniert und ihr an euch zweifelt. Das war bei mir nicht anders. Genau diese Tage gehören dazu. Vertraut eurer Vorbereitung, bleibt ruhig und gebt nicht auf. Vielleicht sitzt ihr in ein paar Monaten selbst mit eurem Wunsch-Ergebnis da, blickt zurück auf diese Zeit und schreibt genauso einen Erfahrungsbericht.

 

Alles Gute für eure Vorbereitung,

Emily




Hinweis: Emily hat für das Schreiben ihres Erfahrungsberichts eine Aufwandsentschädigung von uns bekommen.


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