

Die optimale TMSnat-Vorbereitung
So sicherst du dir deinen Studienplatz!
So sicherst du dir deinen Studienplatz!
Inhaltsverzeichnis
- ▸ Die Vorbereitung auf den TMSnat
- ▸ Warum ist die Vorbereitung so wichtig?
- ▸ Wie läuft die Vorbereitung auf den TMSnat ab?
- ▸ Wie lange sollte eine TMSnat-Vorbereitung dauern?
- ▸ Wie sollte eine typische Woche während der Vorbereitung aussehen?
- ▸ Wie bereite ich mich auf die Untertests vor?
- ▸ Welche Vorbereitungsmaterialien sollte ich nutzen?
- ▸ Komplettsimulationen und Generalproben
- ▸ Kostenlose Lernhilfen und E-Books
- ▸ Erstellung und Nutzung eines Lernplans
- ▸ Die besten Tipps zur Vorbereitung
- ▸ Die häufigsten Fehler bei der TMSnat-Vorbereitung
- ▸ Zusammenfassung
- ▸ Q&A zur TMSnat-Vorbereitung
Die Vorbereitung auf den TMSnat
Immer wieder kursiert ein hartnäckiger Mythos rund um Eignungstests für das Medizinstudium: „Es handle sich um reine Intelligenztests, auf die man sich gar nicht vorbereiten könne.“ Die Wahrheit ist eine ganz andere, denn an diesem Gerücht ist schlicht nichts dran.
Die Vorbereitung ist das A und O, wenn es um den TMSnat geht. Denn mit der richtigen Vorbereitung auf den TMSnat kannst du dir einen Studienplatz an einer staatlichen Medizin-Uni in Deutschland sichern. Wer den TMSnat schreibt, sollte deshalb auf eine durchdachte, ausreichend lange Vorbereitung setzen, die mit den richtigen Materialien und der passenden Herangehensweise arbeitet.
Genau darum geht es in diesem Blogartikel: In den folgenden Kapiteln schauen wir uns alles rund um die optimale Vorbereitung auf den TMSnat an, damit du mit der richtigen Herangehensweise deine Chancen auf einen Studienplatz an einer staatlichen Medizin-Uni verbessern kannst.
Warum ist die Vorbereitung so wichtig?
Die Vorbereitung auf den TMSnat ist absolut essenziell, wenn du einen Medizinstudienplatz in Deutschland anstrebst. Denn das TMSnat-Ergebnis hat voraussichtlich einen gleich großen oder teils sogar größeren Einfluss als das Abitur, eine Berufsausbildung oder ein FSJ. Der TMSnat ist einer der entscheidenden Faktoren in der Kombination der verschiedenen Auswahlkriterien, die am Ende über deinen Studienplatz entscheiden.
Selbst mit einem Abiturschnitt von 1,1 musst du teilweise zittern, ob es für deinen Wunschstudienplatz reicht. Und auch mit einem guten Abischnitt wie 1,2 oder 1,3 brauchst du den TMSnat als Ergänzung, wenn du einen Studienplatz bekommen möchtest. Ein gutes Abitur allein reicht also oft nicht aus. Auf der anderen Seite ist der TMSnat für alle mit einem schwächeren Abiturschnitt die wohl beste Chance, die es gibt. Selbst mit einem Abischnitt von 2,0 oder schlechter kann ein starkes Ergebnis im TMSnat den Weg zum Studienplatz ebnen.
Wichtig zu wissen ist, dass alle Auswahlkriterien wie Berufsausbildung, FSJ, Abiturschnitt und TMSnat-Ergebnis in einer jeweils unterschiedlichen Gewichtung in die Bewerbung einfließen. Am Ende sind es jedoch vor allem der Abiturschnitt und das TMSnat-Ergebnis, die gemeinsam über den Erfolg entscheiden. Eine einzelne Größe reicht also in den meisten Fällen nicht aus. Es ist die Kombination, die zählt, und genau hier spielt der TMSnat die entscheidende Rolle.
Egal ob mit einem guten oder weniger guten Abitur: Wer einen Medizinstudienplatz erreichen möchte, vielleicht sogar an einer bestimmten Wunschuniversität, kommt am TMSnat nicht vorbei und sollte sich entsprechend gründlich vorbereiten.
Kurz zusammengefasst: Die Vorbereitung ist deshalb so wichtig, weil der TMSnat der Schlüssel zum Medizinstudium ist. Auf den ersten Blick wirkt der Test vielleicht herausfordernd und schwer erreichbar. Mit der richtigen Vorbereitung und der passenden Herangehensweise lassen sich hier jedoch wirklich viele Punkte holen und damit die eigenen Chancen auf einen Studienplatz deutlich verbessern.
Wie sollte ich mich auf den TMSnat vorbereiten?
Das ist vermutlich die zentrale Frage in diesem gesamten Artikel, denn wie du dich vorbereitest, entscheidet maßgeblich über dein TMSnat-Ergebnis.
Bevor es um die konkrete Vorbereitung geht, solltest du zunächst verstehen, wie der TMSnat überhaupt aufgebaut ist. Einen vollständigen Überblick dazu findest du in einem unserer anderen Artikel zum TMSnat. Hier geht es zum Artikel über den TMSnat.
Grundsätzlich lässt sich der TMSnat in zwei Komponenten unterteilen. Auf der einen Seite stehen die fähigkeitsbasierten Untertests. Dazu zählen das „Medizinisch-naturwissenschaftliche Grundverständnis“, „Quantitative und formale Probleme“, „Textverständnis“, „Diagramme und Tabellen“, „Fakten lernen“ sowie das „Arithmetische Problemlösen“. Auf der anderen Seite steht der wissensbasierte Untertest, die „Naturwissenschaftsfragen“. Je nach Bereich und Untertest sieht eine sinnvolle Vorbereitung dabei ganz unterschiedlich aus.
Im Folgenden schauen wir uns deshalb erst einmal die allgemeine Herangehensweise an. Wie du dich konkret auf die einzelnen Untertests vorbereitest, behandeln wir dann im nächsten Kapitel genauer.
Grundsätzlich gilt für beide Bereiche: Zu Beginn deiner Vorbereitung lohnt es sich, dich erst einmal mit den einzelnen Untertests auseinanderzusetzen. Das bedeutet, du verschaffst dir einen Überblick darüber, was im jeweiligen Untertest überhaupt geprüft wird, welche Fähigkeiten gefragt sind und welches Wissen in den naturwissenschaftlichen Bereichen relevant ist.
Bei den fähigkeitsbasierten Untertests solltest du dir zunächst die passenden Strategien aneignen, mit denen du später arbeiten möchtest. Zu Beginn der Vorbereitung empfiehlt es sich, ohne Zeitdruck zu trainieren, damit du dich voll auf die Strategie und die Herangehensweise konzentrieren kannst. Mit fortschreitender Vorbereitung solltest du dann immer mehr Zeitdruck einbauen, bis du schließlich unter realistischen, testnahen Bedingungen trainierst.
Bei den Naturwissenschaftsfragen sieht die Herangehensweise etwas anders aus, da es sich hier um einen wissensbasierten Untertest handelt. Hier solltest du dir zu Beginn vor allem das nötige Fachwissen in Mathe, Physik, Biologie und Chemie aneignen, statt direkt mit umfangreichen Simulationen zu starten. Im Idealfall nutzt du Materialien, bei denen du dir das Wissen Kapitel für Kapitel aneignest und direkt im Anschluss durch passende Fragen festigst und überprüfst. Dieses aktive Abrufen von Wissen sorgt dafür, dass sich der Lernstoff deutlich besser festigt, als wenn du die Inhalte nur passiv durchliest. Erst im Verlauf deiner Vorbereitung solltest du dann verstärkt auf umfangreiche Übungsaufgaben und Simulationen setzen, um das angeeignete Wissen unter realistischen Bedingungen anzuwenden und weiter auszubauen. Dies ist besonders wichtig, da man erst durch das Beantworten der Aufgaben die aktive Anwendung des Wissens sowie komplexes Denken und Kombinieren trainiert.
Ein Aspekt, der bei einer wirklich guten Vorbereitung auf keinen Fall fehlen darf, ist die Arbeit mit Musterlösungen. Achte darauf, dass deine Materialien ausführliche Musterlösungen enthalten. So verschwendest du keine Zeit und kannst die richtigen Lösungswege sowie die einzelnen Lösungsschritte wirklich vollständig nachvollziehen und verstehen.
Eine gute Vorbereitung besteht also nicht nur aus dem reinen Lernen und dem Absolvieren von Aufgaben, sondern genauso aus der intensiven Arbeit an den Musterlösungen. Damit kommen wir direkt zu einem weiteren zentralen Thema: der Nachbereitung. Bei der Nachbereitung geht es darum, die Aufgaben, die du zuvor unter Zeitdruck bearbeitet hast, anschließend in Ruhe und ohne Zeitdruck noch einmal durchzugehen. Dabei kannst du die Aufgaben mit oder ohne Musterlösung wiederholen und genau analysieren, wie es gelaufen ist, welche Fehler aufgetreten sind, bei welchen Themen es noch hakt und ob deine Strategie tatsächlich funktioniert hat.
Die Nachbereitung ist damit ein essenzieller Bestandteil der gesamten Vorbereitung. Über das genaue Verhältnis von Vorbereitung und Nachbereitung gehen die Meinungen unter ehemaligen Top-Absolventen etwas auseinander. Manche empfehlen ein Verhältnis von fünfzig zu fünfzig, andere gewichten die Vorbereitung etwas stärker. Letztlich wirst du im Laufe deiner Vorbereitung deinen eigenen Weg finden. Mit einem ungefähren Verhältnis von fünfzig zu fünfzig liegst du dabei jedoch nie verkehrt.
Wichtig ist vor allem eines: Die Nachbereitung sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden, denn sie ist wirklich essenziell für deinen Lernerfolg. Da das Thema Nachbereitung einen so großen Stellenwert in der gesamten Vorbereitung einnimmt, haben wir dafür einen eigenen ausführlichen Blogartikel verfasst (Link folgt). Dort findest du die wichtigsten Informationen rund um die Nachbereitung, denn diese kann sich je nach Untertest sehr unterschiedlich gestalten.
Also fassen wir die zentralen Elemente einer guten TMSnat-Vorbereitung nochmal grafisch zusammen:
Wie lange sollte eine TMSnat-Vorbereitung dauern?
Auf diese Frage gibt es leider keine pauschale Antwort, denn die optimale Vorbereitungsdauer hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend ist zum Beispiel, ob du dich zu hundert Prozent auf die TMSnat-Vorbereitung konzentrieren kannst, ob du parallel das Abitur schreibst, eine Ausbildung absolvierst oder allgemein viele andere Verpflichtungen neben der Vorbereitung hast.
Grundsätzlich empfehlen wir eine Vorbereitungszeit von mindestens sechzehn Wochen, also rund vier Monaten. Wenn du parallel eine deutliche Nebenbeschäftigung wie das Abitur oder eine Ausbildung hast, solltest du gerne noch einen weiteren Monat zusätzlich einplanen. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass die Vorbereitung auf den TMSnat im Vergleich zur Vorbereitung auf den ehemaligen TMS tendenziell länger ausfallen sollte. Der Grund dafür ist der komplexe Untertest „Naturwissenschaftsfragen“, der nun zusätzlich hinzukommt und ebenfalls viel Vorbereitungszeit beansprucht.
Als grobe Faustregel gilt: Fang lieber früher als zu spät an. So hast du gegen Ende deiner Vorbereitung noch genügend Puffer und kannst dir bei Bedarf auch mal eine kurze Pause von ein bis zwei Wochen einplanen. Insgesamt würden wir eine Gesamtvorbereitungszeit von mindestens sechzehn, idealerweise sogar zwischen sechzehn und zwanzig Wochen empfehlen.
Wie lässt sich diese Zeit nun aufteilen? Für die Naturwissenschaftsfragen solltest du mindestens sechzehn Wochen, also ungefähr vier Monate, einplanen, vor allem wenn du kaum oder keine Vorkenntnisse in Mathe, Physik, Biologie oder Chemie hast. Dieser Untertest sollte also der erste sein, mit dem du in deine Vorbereitung startest. Parallel dazu kannst du bereits mit den langen, fähigkeitsbasierten Untertests beginnen, also „Arithmetisches Problemlösen“, „Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis“, „Textverständnis“, „Quantitative und formale Probleme“ sowie „Diagramme und Tabellen“. Einzig der Untertest „Fakten lernen“ benötigt deutlich weniger Vorbereitungszeit. Hier reichen in der Regel etwa sechs Wochen aus, um richtig gut zu werden.
Zusammenfassung: Plane ausreichend Zeit ein und rechne mit mindestens sechzehn, besser noch zwanzig Wochen. Wie viel Zeit du tatsächlich benötigst, hängt jedoch stark von deiner individuellen Situation ab. Hast du eine Nebenbeschäftigung, solltest du entsprechend früher starten. Auch das angestrebte Ergebnis spielt eine große Rolle. Wer ein TMSnat-Ergebnis von über achtzig oder neunzig Prozent anstrebt, sollte deutlich früher mit der Vorbereitung beginnen, als jemand, der beispielsweise nur dreißig Prozent benötigt. Eine pauschale, für jeden passende Antwort gibt es hier also leider nicht.
Wie sollte eine typische Woche während der Vorbereitung aussehen?
Eine typische Vorbereitungswoche sollte nicht aus sieben Lerntagen bestehen. Pausentage sind wichtig, um die Motivation und Konzentration über die gesamte Vorbereitungszeit hinweg aufrechtzuhalten. Wir würden empfehlen, an sechs von sieben Tagen zu lernen und unabhängig von einer eventuellen Nebenbeschäftigung mindestens einen Tag pro Woche komplett frei von der TMSnat-Vorbereitung zu halten.
Wie viele Stunden du an den jeweiligen Lerntagen tatsächlich investierst, hängt wieder von individuellen Faktoren ab, etwa davon, ob du eine Nebenbeschäftigung wie das Abitur oder eine Ausbildung hast, und davon, welches Ergebnis du im TMSnat erreichen möchtest. Wenn du ein hohes Ergebnis anstrebst, kannst du als Richtwert von etwa fünf Stunden Lernzeit pro Tag ausgehen, inklusive Nachbereitung. Eine mögliche Aufteilung könnte so aussehen, dass du täglich etwa eine Stunde in die Naturwissenschaftsfragen investierst, zwei Stunden in die fähigkeitsbasierten Untertests und die verbleibenden zwei Stunden für die Nachbereitung der an dem Tag absolvierten Aufgaben einplanst. Benötigst du hingegen ein geringeres Ergebnis für deinen Studienplatz, kann die tägliche Lernzeit auch deutlich reduziert werden, zum Beispiel auf etwa zwei oder drei Stunden täglich.
Als grobe, allgemein gültige Orientierung kannst du von durchschnittlich vier bis fünf Stunden Lernzeit an sechs Tagen pro Woche mit einem freien Tag ausgehen. Diese Aufteilung lässt sich natürlich jederzeit an deine persönlichen Präferenzen und deinen individuellen Alltag anpassen. Wichtig ist dabei vor allem, die Nachbereitung niemals zu vernachlässigen.
Wie oft und wie intensiv du die einzelnen Untertests innerhalb einer Woche trainieren solltest, schauen wir uns im Detail in den folgenden Kapiteln an, wenn wir auf die Vorbereitung der einzelnen Untertests eingehen.
Wie bereite ich mich auf die Untertests vor?
Der TMSnat besteht aus sieben Untertests und die jeweils passende Vorbereitung unterscheidet sich, wie erwähnt, teilweise erheblich. Deshalb schauen wir uns in diesem Kapitel jeden Untertest im Überblick an und besprechen, wie eine sinnvolle Vorbereitung darauf aussehen kann. Wichtig vorab: An dieser Stelle gehen wir bewusst noch nicht auf konkrete Strategien und Tipps im Detail ein. Dafür haben wir für jeden einzelnen Untertest einen eigenen ausführlichen Blogartikel verfasst, in dem alle Strategien und Herangehensweisen genau erklärt werden. Die entsprechenden Links folgen. Hier betrachten wir zunächst die allgemeine Vorbereitungsstruktur.
Bei den Naturwissenschaftsfragen solltest du dir zu Beginn der Vorbereitung und im weiteren Verlauf das gesamte relevante Wissen in Mathe, Physik, Biologie und Chemie aneignen. Da dieser Untertest besonders umfangreich ist, empfehlen wir hierfür mindestens sechzehn Wochen Vorbereitungszeit, idealerweise an sechs von sieben Tagen pro Woche. Das kann zum Beispiel so aussehen, dass du dir täglich eine Stunde Zeit nimmst, um ein bestimmtes Kapitel oder Thema aus den vier naturwissenschaftlichen Bereichen zu erarbeiten.
Im besten Fall arbeitest du mit Materialien, bei denen du das gelernte Wissen direkt im Anschluss anhand passender Fragen wiederholen kannst, also mit aktivem Abrufen statt reinem Lesen. Bei der Vorbereitung auf die Naturwissenschaftsfragen geht es eben nicht nur um das reine Durchlesen von Inhalten, sondern auch um das gezielte Auswendiglernen, das Verknüpfen von Themen, das Anwenden und Kombinieren von Formeln, das richtige Ziehen von Schlüssen, um verschachteltes Denken und um das aktive Abrufen und Wiedergeben von Wissen anhand passender Übungsaufgaben.
Sobald du dir das nötige Wissen angeeignet hast, solltest du zu Simulationen übergehen und die vierzig Fragen in sechzig Minuten unter realistischen Testbedingungen lösen. Im Anschluss an die Aufgaben folgt die Nachbereitung, bei der du die Aufgaben mithilfe der Musterlösungen sorgfältig durchgehst.
Die fünf fähigkeitsbasierten Untertests, also „Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis“, „Textverständnis“, „Diagramme und Tabellen“, „Quantitative und formale Probleme“ sowie „Arithmetisches Problemlösen“, lassen sich in ihrer Vorbereitung zusammenfassen. Bei diesen Untertests geht es zunächst darum, dich in die jeweiligen Aufgabentypen einzulesen und die passenden Strategien und Herangehensweisen kennenzulernen, denn jeder Untertest bringt seine eigenen Lösungswege mit sich.
Bei „Quantitative und formale Probleme“ sowie „Arithmetisches Problemlösen“ lohnt es sich zusätzlich, dich mit mathematischen Grundlagen und wiederkehrenden Aufgabentypen wie Prozentrechnung oder Proportionalität auseinanderzusetzen. Da im TMSnat kein Taschenrechner erlaubt ist, solltest du außerdem grundlegende Rechentechniken wie das schriftliche Multiplizieren und Dividieren sicher beherrschen.
Bei allen fünf Untertests gilt grundsätzlich dasselbe Vorgehen. Zuerst liest du dich in die jeweiligen Strategien ein, anschließend übst du für etwa ein bis zwei Wochen Simulationen ohne Zeitdruck, damit sich die Herangehensweise festigt. Danach wechselst du schrittweise zu Simulationen unter Zeitdruck. Auch hier gilt: Die Nachbereitung mithilfe der Musterlösungen solltest du nicht vernachlässigen.
Für diese fünf Untertests empfehlen wir, jeden davon etwa zweimal pro Woche zu trainieren. Eine mögliche Aufteilung könnte so aussehen, dass du täglich zwei dieser langen, schwer trainierbaren Untertests bearbeitest, jeweils mit etwa einer Stunde Zeit, also insgesamt zwei Stunden pro Tag. So kommst du im Laufe einer Woche auf ungefähr zwei Trainingseinheiten pro Untertest.
„Fakten lernen“ ist ebenfalls ein fähigkeitsbasierter Untertest, jedoch deutlich schneller trainierbar als die anderen. Hier reichen in der Regel etwa sechs Wochen Vorbereitung aus, um ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, kann allerdings auch schon von Anfang der Vorbereitung an mittrainieren.
Da es sich um einen fähigkeitsbasierten Untertest handelt, solltest du dich auch hier zunächst in passende Strategien einlesen. Bei Fakten lernen ist die Loci-Methode die zentrale Strategie. Es lohnt sich, sich mit dem Aufbau dieser Methode vertraut zu machen und eine eigene, individuelle Loci-Methode zu entwickeln. Zu Beginn trainierst du auch hier ohne Zeitdruck, bevor du zeitnah auf Training unter Zeitdruck umsteigst. Ob du dabei direkt mit den vorgegebenen sechs Minuten startest oder zunächst einen Zwischenschritt mit etwas mehr Zeit einbaust, bleibt dir überlassen. Im Anschluss an jede Übungseinheit sollte auch hier die Nachbereitung erfolgen.
Wir empfehlen, „Fakten lernen“ jeden zweiten Tag zu trainieren, insbesondere in der heißen Phase der Vorbereitung, also etwa sechs Wochen vor dem Testtermin. Liegt der Test noch weiter in der Zukunft, reicht es zunächst aus, etwa zweimal pro Woche zu trainieren. Der Grund, warum dieser Untertest nicht täglich trainiert werden sollte, liegt darin, dass die Loci-Methode die gelernten Fakten so einprägsam macht, dass sich beim täglichen Training leicht Verwechslungen mit den Fakten vom Vortag einschleichen können.
Welche Vorbereitungsmaterialien sollte ich nutzen?
Wenn man sich erstmals mit dem Thema TMSnat-Vorbereitungsmaterialien beschäftigt, fühlt man sich schnell erschlagen. Es gibt unzählige verschiedene Anbieter und man muss sich erst einmal durch den gesamten Anbieterdschungel und die verschiedenen Vorbereitungsmöglichkeiten durcharbeiten. Wir können hier aus jahrelanger Erfahrung sprechen, denn wir bringen seit 2021 mit unseren Vorbereitungsmaterialien angehende Medizinstudierende erfolgreich in das Medizinstudium.
Ganz klar gesagt: Der TMSnat ist ein Test, den man nicht digital schreibt. Genau deshalb ist das Üben auf Papier, also die Anwendung im Buch, ein wichtiger Punkt in deiner Vorbereitung. Auch wenn viele Sachen sich weiterentwickeln und es deutlich mehr digitale Vorbereitungsmaterialien gibt, solltest du den Großteil der Aufgaben selbst auf Papier bearbeiten, denn der Umgang ist ein ganz anderer. Achte also darauf, dir ein gutes Buchkompendium anzuschaffen.
Ein solches Kompendium sollte Bücher zu allen einzelnen Untertests enthalten und außerdem ein gutes Vorwort bieten, in dem die Untertests erklärt, Strategien vermittelt und konkrete Tipps gegeben werden. Ob das nun als separates Buch innerhalb des Kompendiums vorliegt oder direkt zu Beginn jedes einzelnen Buches integriert ist, spielt dabei keine Rolle.
Besonders wichtig ist außerdem, dass das Kompendium wirklich ausführliche Musterlösungen enthält. Diese Musterlösungen müssen so detailliert sein, dass du anhand von ihnen wirklich lernen kannst, die jeweiligen Aufgaben vollständig verstehst, keine Zeit verschwendest und aus deinen eigenen Fehlern lernst.
Neben dieser Grundlage empfehlen wir außerdem ausdrücklich Komplettsimulationen. Diese können entweder bereits im Kompendium enthalten sein oder separat erworben werden. Komplettsimulationen geben den gesamten TMSnat-Testtag wieder, also alle Untertests gemeinsam in einer einzigen, realistischen Simulation.
Beim Untertest „Naturwissenschaftsfragen“ gilt zusätzlich eine besondere Anforderung. Hier geht es nicht primär um Strategien und Übungsaufgaben wie bei den anderen sechs Untertests, sondern um aktives Wissen. Achte deshalb darauf, dass dein Kompendium für diesen Bereich nicht nur Übungsaufgaben bietet, sondern das relevante Wissen didaktisch gut und strukturiert vermittelt.
Wichtig ist dabei, dass weder zu wenig noch zu viel oder gar das falsche Wissen vermittelt wird, sondern genau das Wissen, das für den Test tatsächlich relevant ist, leicht verständlich und didaktisch durchdacht erklärt wird. Gerade weil viele angehende Medizinstudierende Physik oder Chemie in der Schule bewusst abgewählt haben, ist dieser Punkt besonders relevant.
Achte also darauf, dass das Wissen wirklich leicht erklärt und gut aufbereitet ist, damit du effektiv damit lernen kannst. Zusätzlich zur reinen Wissensvermittlung sollte es natürlich jede Menge gut erstellte Übungsaufgaben inklusive umfangreicher Musterlösungen geben.
Das sind die grundlegenden Vorbereitungsmaterialien, die du auf jeden Fall nutzen solltest. Darüber hinaus gibt es noch sinnvolle Add-ons, die jedoch kein Muss sind. Dazu zählen zum Beispiel Videokurse zu einzelnen Untertests, etwa wenn du bei „Quantitative und formale Probleme“ oder einem anderen Untertest Schwierigkeiten hast, oder auch Live-Generalproben, die dir die komplette Testdurchführung einmal live vermitteln.
Komplettsimulationen und Generalproben
Im vorherigen Kapitel haben wir Komplettsimulationen und Live-Generalproben bereits kurz erwähnt. In diesem Kapitel schauen wir uns das Thema genauer an, denn es handelt sich um einen extrem wichtigen, aber oft unterschätzten Bestandteil der TMSnat-Vorbereitung.
In der normalen Vorbereitung übst du meist einzelne Untertests nacheinander, machst zwischendurch Pausen und arbeitest dich Schritt für Schritt vorwärts. Komplettsimulationen funktionieren völlig anders. Hier durchläufst du den gesamten TMSnat mehrmals unter realen Bedingungen, noch bevor der eigentliche Testtag stattfindet. Das bedeutet konkret: Du stellst dir einen Timer, gönnst dir keine Pausen außer der vorgesehenen Mittagspause, gehst direkt von einem Untertest zum nächsten über und nutzt ausschließlich die zugelassenen Hilfsmittel.
Das ist deshalb so wichtig, weil du dabei in einem völlig anderen Szenario trainierst als in einzelnen Übungseinheiten. Du trainierst gleichzeitig deine Konzentrationsfähigkeit über die gesamte Testdauer hinweg und kannst viel besser einschätzen, wie du mit stundenlanger Konzentration zurechtkommst. Außerdem zeigt sich hier, ob ein schlecht gelaufener Untertest dich aus dem Konzept bringt oder ob du den Fokus für die folgenden Untertests behältst.
Komplettsimulationen beziehungsweise Generalproben sollten deshalb regelmäßig fester Bestandteil deiner Vorbereitung sein. Wir empfehlen mindestens sechs Komplettsimulationen im Laufe deiner gesamten Vorbereitungszeit, gerne auch zwischen sechs und zehn, je nach individuellem Bedarf.
Dabei lässt sich zwischen einer klassischen Komplettsimulation und einer Live-Generalprobe unterscheiden. Bei einer klassischen Komplettsimulation arbeitest du beispielsweise ein Buch zu Hause eigenständig durch, beginnst zu einer festgelegten Uhrzeit und bearbeitest alle Untertests am Stück inklusive der einstündigen Mittagspause. Eine Live-Generalprobe wird hingegen oft von Anbietern wie HOWTOMED live durchgeführt, beispielsweise über Zoom. Dabei bekommst du alle Anweisungen und Instruktionen direkt mitgeteilt und erhältst im Anschluss eine genaue Auswertung inklusive Prozentrang und konkretem Ergebnis. Das ist sozusagen die umfassendste Variante.
Ein besonders wichtiger Punkt ist die Nachbereitung dieser Komplettsimulationen oder Live-Generalproben. Plane nach jeder Komplettsimulation mindestens einen, idealerweise sogar zwei volle Tage für die Nachbereitung ein. Dabei gehst du nicht nur alle Untertests im Detail durch, sondern reflektierst auch zusätzliche Aspekte wie deine Konzentrationsfähigkeit während des gesamten Testtages.
Generell solltest du Komplettsimulationen nicht zu häufig durchführen, also nicht jede Woche, da sie sehr viel Energie kosten und bei zu hoher Frequenz schnell ihre Wirkung verlieren können. Eine Komplettsimulation alle zwei Wochen hat sich als sehr gute Frequenz erwiesen. Da du zu Beginn deiner Vorbereitung zunächst das nötige Grundwissen aufbauen solltest, vor allem für die Naturwissenschaftsfragen, lohnt es sich, mit den ersten Komplettsimulationen nicht direkt am Anfang der Vorbereitung zu starten. Stattdessen solltest du sie eher in den hinteren zwei Dritteln deiner Vorbereitungszeit einplanen.
Kostenlose Lernhilfen und E-Books
In diesem Artikel haben wir bereits darüber gesprochen, welche Vorbereitungsmaterialien du grundsätzlich nutzen solltest, und wir haben auch geklärt, dass Komplettsimulationen und Generalproben ein fester Bestandteil deiner Vorbereitung sein sollten. Es gibt aber noch eine weitere Sache, die du dir auf keinen Fall entgehen lassen solltest: Schau dich also unbedingt auf unserer Webseite um und nutze alle kostenlose Lernhilfen und kostenlose E-Books.
Das wird tatsächlich oft übersehen, dabei gibt es bei HOWTOMED zahlreiche kostenlose Lernhilfen und E-Books, die sich ganz einfach herunterladen lassen. Dazu gehört zum Beispiel eine umfangreiche Do’s-and-Dont’s-Liste. Außerdem gibt es kostenlose E-Books zu einzelnen Untertests sowie zahlreiche Blogartikel mit umfassendem Wissen, Strategien und Tipps zu einzelnen Untertests. Dazu zählt auch dieser Artikel zur optimalen Vorbereitung, den du gerade liest, sowie Blogartikel rund um das Thema Nachbereitung inklusive eines passenden Nachbereitungs-PDFs.
Gute Vorbereitungsmaterialien kosten Geld und genau deshalb empfehlen wir, einmal gezielt in gute Materialien zu investieren und dafür das gesamte kostenlose Zusatzangebot an Wissen, Tipps und Tricks vollständig auszuschöpfen. Schau dich also unbedingt auf unserer Webseite um und nutze alle kostenlosen Ressourcen, die dir zur Verfügung stehen.
Erstellung und Nutzung eines Lernplans
Für deine TMSnat-Vorbereitung ist es wichtig, dir einen eigenen Lernplan zu erstellen, der die komplette Vorbereitungszeit abdeckt, vom ersten Tag bis zum TMSnat selbst. Dieser Lernplan sollte bestimmte zentrale Elemente enthalten.
Bevor du mit der Erstellung deines Lernplans startest, solltest du dir zunächst überlegen, wie lange du insgesamt lernen möchtest. Wie wir bereits in einem vorherigen Kapitel besprochen haben, hängt das von mehreren Faktoren ab. Überlege dir also, welches Ergebnis du im TMSnat ungefähr erreichen musst, abhängig von deinem Abiturschnitt, und ob du eine Nebenbeschäftigung wie das Abitur hast oder dich zu hundert Prozent auf die Vorbereitung konzentrieren kannst. Anhand dieser Kriterien kannst du deine individuelle Vorbereitungsdauer einschätzen. Grundsätzlich gilt: Egal wer den TMSnat schreibt, mindestens sechzehn Wochen Vorbereitung sind empfehlenswert, bei einer zusätzlichen Nebenbeschäftigung gerne auch länger.
Sobald du deine Vorbereitungsdauer festgelegt hast, hast du bereits den groben Rahmen für deinen Lernplan. Angenommen, du lernst sechzehn Wochen für den TMSnat, dann musst du genau diese sechzehn Wochen detailliert durchplanen. Ein guter Lernplan sollte dabei immer mindestens einen freien Tag pro Woche enthalten. Ob das nun jeden Sonntag oder ein anderer Wochentag ist, kannst du frei nach deinen eigenen Vorlieben entscheiden.
Anschließend solltest du die einzelnen Untertests sinnvoll auf die übrigen Wochentage verteilen. Wie bereits besprochen, empfehlen wir, die „Naturwissenschaftsfragen“ täglich zu trainieren, die fähigkeitsbasierten, schwer trainierbaren Untertests etwa zweimal pro Woche je Untertest und „Fakten lernen“ ungefähr jeden zweiten Tag in der Hauptzeit. Die erste Woche deiner Vorbereitung solltest du dabei eher allgemein gestalten, also zum Kennenlernen der verschiedenen Strategien nutzen, bevor du ab der zweiten Woche richtig startest, zunächst ohne Zeitdruck.
Im weiteren Verlauf solltest du außerdem festlegen, wann du auf das Training unter Zeitdruck wechselst und wann du Komplettsimulationen einbaust. Wie bereits erwähnt, empfehlen wir mindestens sechs Komplettsimulationen, die eher in den hinteren zwei Dritteln deiner Vorbereitung liegen sollten, mit einem Abstand von etwa anderthalb bis zwei Wochen zwischen den einzelnen Durchläufen.
Was in einem guten Lernplan außerdem auf keinen Fall fehlen darf, ist ausreichend Zeit für die Nachbereitung. Mehr dazu findest du in unserem separaten Blogartikel zum Thema Nachbereitung (Link folgt).
Bei HOWTOMED findest du zukünftig außerdem verschiedene fertige Lernpläne zum Download, die dir als Orientierung dienen können. Wichtig dabei ist jedoch: Du kannst einen solchen Lernplan zwar theoretisch eins zu eins übernehmen, solltest ihn aber idealerweise an deine eigenen Stärken und Schwächen anpassen. Merkst du im Verlauf deiner Vorbereitung zum Beispiel, dass du mit „Quantitative und formale Probleme“ mehr Schwierigkeiten hast als mit „Textverständnis“, kannst du entsprechend mehr Übungseinheiten für „Quanti“ einplanen und dafür beim „Textverständnis“ etwas reduzieren. Fertige Lernpläne dienen also vor allem der Inspiration. Du solltest sie stets nach deinen eigenen Bedürfnissen anpassen und erweitern.
Wichtig zu wissen ist außerdem, dass ein zu Beginn erstellter Lernplan nicht zwangsläufig für die gesamte Vorbereitungszeit unverändert bleiben muss. Es kann gut sein, dass sich im Laufe der Vorbereitung neue Stärken und Schwächen zeigen, sodass es sinnvoll ist, den Lernplan beispielsweise nach acht Wochen noch einmal zu überarbeiten. Bleib also flexibel und richte dich nach deinen individuellen Stärken und Schwächen.
Die besten Tipps zur Vorbereitung
Im Folgenden schauen wir uns zehn Tipps zur TMSnat-Vorbereitung an, die wir uneingeschränkt jedem Testteilnehmenden empfehlen würden. Diese Tipps sind wirklich wichtig und sollten unbedingt in deine Vorbereitung einfließen:
(1) Plane mindestens 16 Wochen Lernzeit ein: Lieber hast du am Ende deiner Vorbereitung noch etwas Puffer übrig, als dass du im Nachhinein merkst, dass du eigentlich länger hättest lernen sollen.
(2) Lerne und trainiere den Untertest „Naturwissenschaftsfragen“ kontinuierlich von Anfang an: Dabei geht es nicht nur darum, dir reines Wissen anzueignen, sondern auch darum, dieses Wissen anzuwenden und um die Ecke zu denken, statt es nur stumpf wiederzugeben.
(3) Geh unvoreingenommen an „Quantitative und formale Probleme“ sowie „Arithmetisches Problemlösen“ heran: Zu diesen Untertests kursieren oft regelrechte Horrorgeschichten. Mit der richtigen Vorbereitung, den passenden Materialien und gegebenenfalls etwas zusätzlicher Unterstützung, beispielsweise durch Kurse, sind diese Untertests jedoch wirklich gut machbar, und du kannst hier viele Punkte holen. Wichtig ist außerdem, dich mit den mathematischen Grundlagen und den typischen wiederkehrenden Aufgabentypen vertraut zu machen, damit dir das Rechnen leichter fällt.
(4) Nutze bei „Naturwissenschaftsfragen“ aktive Lernmethoden statt nur reinem Lesen: Verwende zum Beispiel Materialien mit gezielten Fragen, um Themen nach dem Lernen abzufragen. So kann sich das Wissen wirklich nachhaltig festigen.
(5) Starte bei den fähigkeitsbasierten Untertests zunächst ohne Zeitdruck: So können sich die jeweiligen Strategien und Abläufe erst einmal richtig festigen, bevor du den Zeitdruck schrittweise erhöhst.
(6) Trainiere den Großteil deiner Vorbereitungszeit unter realistischem Zeitdruck: Nur so trainierst du Konzentration und Sorgfalt auch unter den tatsächlichen Bedingungen des Testtages, statt dir unbegrenzt viel Zeit zu lassen.
(7) Nutze die Musterlösungen: Sie existieren nicht ohne Grund. Schau dir alternative Herangehensweisen und Strategien an und finde heraus, wie du Aufgaben eventuell noch schneller lösen kannst.
(8) Plane ausreichend Komplettsimulationen ein: Lieber etwas mehr als zu wenig, denn diese Generalproben sind ein entscheidender Baustein deiner Vorbereitung.
(9) Erstelle dir einen individuellen Lernplan und passe ihn im Verlauf an: Merkst du, dass sich deine Stärken und Schwächen im Laufe der Vorbereitung verändern, überarbeite deinen Lernplan entsprechend.
(10) Nutze kostenlose Materialien, Blogartikel und Erfahrungsberichte: Diese sind wahre Goldgruben, bei HOWTOMED immer von ehemaligen Testteilnehmenden erstellt, und enthalten zusätzliche Tipps und wertvolles Wissen. Da sie kostenlos sind, gibt es keinen Grund, sie nicht zu nutzen.
Die häufigsten Fehler bei der TMSnat-Vorbereitung
Neben den vielen hilfreichen Tipps gibt es natürlich auch typische Fehler, die Testteilnehmenden immer wieder unterlaufen. Damit dieser Artikel nicht zu lang wird, haben wir uns hier auf die fünf wichtigsten allgemeinen Fehler zur Vorbereitung beschränkt, auch wenn es darüber hinaus noch weitere gibt.
(1) Keine Pausentage einplanen: Mindestens ein freier Tag pro Woche ist Pflicht. Überarbeite dich nicht, sondern gönn dir bewusst Erholung während deiner Vorbereitung.
(2) Die Nachbereitung vernachlässigen: Die Nachbereitung ist essenziell für deinen Lernerfolg. Erst durch sie lernst du wirklich aus deinen Fehlern und kannst echte Fortschritte erkennen. Nutze die Nachbereitung also konsequent und führe sie ausführlich durch.
(3) Einen vorgefertigten Lernplan unverändert übernehmen: Wer einen fertigen Lernplan nutzt, sollte ihn unbedingt an die eigenen Stärken und Schwächen anpassen, statt ihn einfach eins zu eins zu kopieren.
(4) Einzelne Untertests vernachlässigen oder komplett auslassen: Du solltest grundsätzlich alle sieben Untertests trainieren. Aus jedem einzelnen lassen sich wertvolle Punkte holen, also überspringe keinen Untertest nur, weil du denkst, dass du ihn nicht gut beherrschen wirst.
(5) Sich zu sehr von anderen Teilnehmenden beeinflussen lassen oder sich mit ihnen vergleichen: Vermeide es, deine Vorbereitung unter extremem Druck oder im ständigen Vergleich mit anderen zu gestalten. Konzentriere dich stattdessen auf deinen eigenen Weg und dein eigenes Tempo.
Zusammenfassung
Damit sind wir am Ende dieses Artikels zur optimalen TMSnat-Vorbereitung angekommen. Zeit für ein kurzes Fazit und eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte. Wir haben uns angeschaut, warum die Vorbereitung auf den TMSnat so entscheidend ist, wie lange diese Vorbereitung dauern sollte und vor allem, wie du dabei am besten vorgehst. Außerdem haben wir uns einen groben Überblick verschafft, wie oft du die einzelnen Untertests in deiner wöchentlichen Routine trainieren solltest.
Was diesen Artikel jedoch komplett sprengen würde, ist eine detaillierte Erklärung, wie du dich auf jeden einzelnen Untertest im Detail vorbereitest. Genau dafür gibt es zukünftig auch Blogartikel zu jedem einzelnen Untertest, in denen sich noch viel weiteres wichtiges Wissen verbirgt. Schau dort zukünftig unbedingt vorbei, das alles ist selbstverständlich kostenlos.
Zusätzlich haben wir besprochen, welche Vorbereitungsmaterialien du nutzen solltest und worauf es bei der Auswahl ankommt, wie du dir einen passenden Lernplan erstellst, sowie die besten Tipps und die häufigsten Fehler bei der TMSnat-Vorbereitung.
Das war jetzt wirklich eine Menge Input. Lass das Ganze ruhig erst einmal auf dich wirken und lies dir den Artikel am besten nach ein paar Tagen noch einmal in Ruhe durch, damit du wirklich von allen Inhalten profitieren kannst. Schau auf jeden Fall bei unseren anderen Blogartikeln vorbei, dort findest du noch zahlreiche weitere Tipps und Informationen, die du dir nicht entgehen lassen solltest.
Die TMSnat-Vorbereitung mag am Anfang nach sehr viel aussehen, aber sie ist wirklich machbar. Wenn du weißt wie, kannst du das alles ohne Probleme umsetzen und richtig gut meistern. Also keine Sorge, du schaffst das.
Alles Gute,
Vera
Q&A zur TMSnat-Vorbereitung
Du hast noch offene Fragen zur TMSnat-Vorbereitung? Im Folgenden haben wir die 20 wichtigsten Fragen für dich zusammengestellt und beantwortet.
1. Kann man sich überhaupt auf den TMSnat vorbereiten?
Ja, definitiv. Der Mythos, der TMSnat sei ein reiner Intelligenztest, auf den man sich nicht vorbereiten könne, ist falsch. Die Vorbereitung ist sogar das Essenzielle, um einen Medizinstudienplatz zu erreichen.
2. Warum ist die Vorbereitung auf den TMSnat so wichtig?
Der TMSnat ist neben dem Abiturschnitt der entscheidende Faktor im Auswahlverfahren. Selbst mit einem sehr guten Abi reicht das allein oft nicht aus und mit einem schwächeren Abi ist der TMSnat oft die beste Chance auf einen Studienplatz.
3. Reicht ein gutes Abitur nicht aus, um einen Medizinstudienplatz zu bekommen?
Nein, oft nicht. Selbst mit einem Abiturschnitt von 1,1 kann es eng werden. Erst die Kombination aus Abiturschnitt und TMSnat-Ergebnis entscheidet über den Erfolg.
4. Wie sollte ich mich grundsätzlich auf den TMSnat vorbereiten?
Bei fähigkeitsbasierten Untertests solltest du zunächst Strategien lernen, dann ohne Zeitdruck üben und später schrittweise unter Zeitdruck trainieren. Bei den Naturwissenschaftsfragen solltest du zunächst Wissen aktiv aneignen, bevor du zu Simulationen übergehst.
5. Wie lange sollte ich mich auf den TMSnat vorbereiten?
Wir empfehlen mindestens 16 Wochen, bei einer zusätzlichen Nebenbeschäftigung wie dem Abitur gerne auch 16 bis 20 Wochen oder länger.
6. Wie sollte eine typische Lernwoche während der Vorbereitung aussehen?
Eine typische Woche besteht aus sechs Lerntagen und mindestens einem festen Pausentag. Bei einem hohen angestrebten Ergebnis kannst du mit etwa fünf Stunden Lernzeit pro Tag inklusive Nachbereitung rechnen.
7. Wie bereite ich mich auf die Naturwissenschaftsfragen vor?
Hier solltest du dir zunächst systematisch das Wissen in Mathe, Physik, Biologie und Chemie aneignen, am besten mit aktivem Abrufen oder Abfragen durch gezielte Fragen statt reinem Lesen. Im Verlauf solltest du dann zu Simulationen unter Zeitdruck übergehen. Vergiss hier aber auf keinen Fall die Nachbereitung, denn diese stellt ebenfalls ein zentrales Element dar.
8. Wie bereite ich mich auf die fähigkeitsbasierten Untertests vor?
Lies dich zunächst in die jeweiligen Strategien ein, übe anschließend ohne Zeitdruck und steigere dich danach schrittweise auf realistische Zeitbedingungen.
9. Wie oft sollte ich die einzelnen Untertests pro Woche trainieren?
Die Naturwissenschaftsfragen idealerweise täglich, die fünf langen fähigkeitsbasierten Untertests jeweils etwa zweimal pro Woche und Fakten lernen ungefähr jeden zweiten Tag, besonders in der heißen Phase vor dem Test.
10. Welche Strategie eignet sich besonders gut für Fakten lernen?
Die Loci-Methode hat sich hier als zentrale und besonders effektive Strategie etabliert.
11. Welche Vorbereitungsmaterialien sollte ich nutzen?
Empfehlenswert ist ein gutes Buchkompendium mit allen Untertests, ausführlichen Musterlösungen und Komplettsimulationen. Bei „Naturwissenschaftsfragen“ ist zusätzlich didaktisch gut aufbereitetes Material zur Wissensvermittlung entscheidend für den Erfolg, denn reine Aufgaben bringen hier wenig. Du musst schließlich erst einmal das Wissen erhalten.
12. Was sind Komplettsimulationen und warum sind sie wichtig?
Komplettsimulationen bilden den kompletten TMSnat-Testtag unter realen Bedingungen ab. Sie trainieren neben dem Fachwissen auch Konzentration und Ausdauer über die gesamte Testdauer hinweg.
13. Wie viele Komplettsimulationen sollte ich machen?
Wir empfehlen mindestens sechs Komplettsimulationen, gerne auch zwischen sechs und zehn, verteilt über die hinteren zwei Drittel deiner Vorbereitungszeit.
14. Was ist der Unterschied zwischen einer Komplettsimulation und einer Live-Generalprobe?
Eine Komplettsimulation absolvierst du eigenständig zu Hause. Eine Live-Generalprobe wird hingegen von einem Anbieter wie HOWTOMED live durchgeführt, inklusive Auswertung und konkretem Prozentrang im Anschluss.
15. Wie sollte ich Komplettsimulationen nachbereiten?
Plane nach jeder Komplettsimulation mindestens einen, besser zwei volle Tage für die Nachbereitung ein, inklusive einer Reflexion über deine Konzentrationsfähigkeit während des gesamten Testtages.
16. Gibt es kostenlose Materialien zur TMSnat-Vorbereitung?
Ja, es gibt zahlreiche kostenlose Lernhilfen, E-Books und Blogartikel von HOWTOMED, die du unbedingt zusätzlich zu deinen gekauften Materialien nutzen solltest.
17. Wie erstelle ich mir einen guten Lernplan?
Lege zunächst deine Vorbereitungsdauer fest, plane dann freie Tage sowie die Verteilung der Untertests über die Woche und baue Komplettsimulationen in den hinteren zwei Dritteln deiner Vorbereitung ein.
18. Sollte ich einen vorgefertigten Lernplan eins zu eins übernehmen?
Nein, fertige Lernpläne dienen vor allem der Inspiration und Orientierung und sollten an deine individuellen Stärken und Schwächen angepasst werden.
19. Was sind die häufigsten Fehler bei der TMSnat-Vorbereitung?
Dazu zählen fehlende Pausentage, vernachlässigte Nachbereitung, unveränderte Übernahme fremder Lernpläne, das Auslassen einzelner Untertests sowie übermäßiger Vergleich mit anderen Testteilnehmenden.
20. Ist die TMSnat-Vorbereitung wirklich machbar?
Ja, auch wenn sie am Anfang nach sehr viel aussieht, ist sie mit der richtigen Herangehensweise und ausreichend Zeit absolut machbar und gut umsetzbar.