Der TMS bzw. Medizinertest: Dein Schlüssel zum Medizinstudium
Inhaltsverzeichnis
- ▸ Erfahre alles über den TMS bzw. Medizinertest
- ▸ Was ist der TMS überhaupt?
- ▸ Warum und für wen ist der TMS überhaupt so wichtig?
- ▸ Testinhalte und Struktur
- ▸ Vorbereitung auf den TMS
- ▸ Testanmeldung und TMS-Termine 2026
- ▸ Wie geht es nach dem TMS weiter? Kann ich den TMS wiederholen?
- ▸ TMS Erfahrungsberichte
Erfahre alles über den TMS bzw. Medizinertest
Was ist der TMS überhaupt?
Wie bereits erwähnt ist der TMS (= Test für medizinische Studiengänge oder Medizinertest) eine Art Aufnahmetest für die Studiengänge Medizin und Pharmazie. Hierbei wird der TMS je nach Universität unterschiedlich stark im Vergleich zu der Abiturnote und weiteren Kriterien wie beispielsweise Ausbildung oder FSJ gewichtet. Nach aktuellem Stand verwenden 37 der insgesamt 39 Unis, an denen man Humanmedizin studieren kann, den TMS als ein Auswahlkriterium. Aus diesem Grund ist der TMS heutzutage eine unglaubliche, wenn nicht sogar die beste Chance, um einen Medizinstudienplatz zu bekommen.
Bei dem TMS werden mehrere bestimmte Fähigkeiten zu den Bereichen Naturwissenschaft und Medizin überprüft, über die ein zukünftiger Arzt oder eine zukünftige Ärztin verfügen sollte. Diese Fähigkeiten werden in insgesamt acht verschiedenen Untertests geprüft. Hierbei ist es wichtig, dass es nicht um spezifisches Wissen in diesen Bereichen geht, sondern lediglich um bestimmte Fähigkeiten. Dazu aber später mehr.
Warum und für wen ist der TMS überhaupt so wichtig?
Aufgrund der Tatsache, dass es extrem viele Bewerber auf einen Medizinstudienplatz gibt, gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten, nachdem Bewerber ihren Medizinstudienplatz erhalten. Neben dem Abiturschnitt, welcher je nach Bundesland etwas anders in die Wertung mit eingeht, gibt es noch weitere Auswahlkriterien. Die Häufigsten drei weiteren Möglichkeiten sind der TMS, eine Ausbildung und ein FSJ. Hierbei muss jedoch gesagt sein, dass der TMS im Vergleich zu einer Ausbildung oder einem FSJ bei fast allen Unis berücksichtigt wird. Durchschnittlich wird der TMS mit 20 % bis 50 % gewichtet. Hierbei ist die genaue Wertung aber von Uni zu Uni verschieden. Die restlichen Anteile werden (ebenfalls ja nach Uni) auf die Abiturnote, das Vorhandensein einer Ausbildung bzw. eines FSJ & Co. verteilt. Wie du schon merkst, kann der TMS einen sehr großen Teil ausmachen, weshalb es auch so wichtig ist, den TMS zu schreiben und sich auch sehr gut auf ihn vorzubereiten. Außerdem gibt es beispielsweise an der Uni Augsburg auch eine reine TMS-Quote, wo in dem Fall nur das TMSErgebnis entscheidend ist und die Abiturnote hierbei überhaupt nicht gewichtet wird.
In den letzten Jahren ist es zunehmend so, dass es für diejenigen mit einem enorm guten Abitur ebenfalls sehr schwer ist, einen Studienplatz zu bekommen. Denn selbst mit einem Abitur von 1,0 ist es seit den letzten Jahren keine Garantie mehr, dass man sicher einen Studienplatz erhält. Hierbei gilt also auch, dass der TMS unserer Meinung nach die beste Wahl ist, um einen Studienplatz zu erhalten.
Zusammenfassend ist der TMS für ausnahmslos jeden relevant, der einen der heiß begehrten Medizinstudienplätze in Deutschland ergattern will. Und wer beim TMS ein sehr gutes Ergebnis erreicht, dem ist ein Studienplatz schon nahezu sicher. Alles zu der richtigen TMS-Vorbereitung findest du in unserem extra Blogbeitrag „Die TMS-Vorbereitung“.
Testinhalte und Struktur
Wie bereits kurz erwähnt, geht es beim TMS nicht um spezielles Wissen zum Thema Naturwissenschaft und Medizin, sondern um bestimmte Fähigkeiten, die ein zukünftiger Arzt oder eine zukünftige Ärztin mit sich bringen sollte. Diese Fähigkeiten werden an insgesamt acht verschiedenen Untertests geprüft. Pro Untertest gibt es pro Aufgabe immer fünf Antwortmöglichkeiten (A) bis (E), wovon nur eine die gesuchte Antwort darstellt und auf einem extra Antwortbogen gekreuzt werden muss. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass der TMS auf Zeit und ohne eine Pause zwischen den einzelnen Untertests absolviert wird. Die einzige Pause, die es gibt, ist die einstündige Mittagspause, aber sonst wird jegliche Pause, sei es eine Trink- oder Toilettenpause, von deiner Zeit abgezogen.
Der TMS beginnt ungefähr gegen 9 oder 10 Uhr und endet meistens zwischen 16 und 17 Uhr. Der TMS gliedert sich in einen Vormittags- und einen Nachmittagsteil, die durch die einstündige Mittagspause voneinander getrennt sind. Insgesamt dauert der TMS in etwa 6,5 Stunden (inkl. Mittagspause), jedoch kommt noch zusätzliche Zeit wie durch die Anmeldung, das Einsammeln und Austeilen der Hefte und die Testeinführung hinzu.
Jetzt kommen wir aber einmal zu den wichtigen Facts der einzelnen Untertests des TMS.
