"MED.-NAT. GRUNDVERSTÄNDNIS" AUF EINEN BLICK

 

Der Untertest „Med.-Nat. Grundverständnis“ folgt auf den Untertest „Muster zuordnen“ und ist demnach der zweite Untertest des Vormittags. Der Untertest besteht aus 24 Aufgaben, bei denen dir pro Aufgabe je ein kurzer Text (ca. 1/4 bis 1/3 Seite) begegnen wird. Deine Aufgabe ist es pro Text drei bis fünf Aussagen auf Richtigkeit bzw. Ableitbarkeit zu überprüfen und danach den richtigen Lösungsbuchstaben auf deinem Antwortbogen zu kreuzen. Hierbei gibt es wie gewohnt 4 Einstreuaufgaben, die nicht in die finale Wertung mit einfließen. Somit kannst du bei diesem Untertest erneut maximal 20 Punkte erreichen. 

Wie bereits kurz erwähnt, bekommst du pro Text entweder drei oder fünf Aussagen, die du auf Richtigkeit oder Ableitbarkeit prüfen musst. Die Frage bezieht sich stets auf den Text bzw. auf die Informationen, die du dem Text entnehmen kannst. Hierbei musst du stets darauf achten, ob nach der/den richtigen, falschen, ableitbaren oder nicht ableitbaren Aussage/Aussagen gefragt ist. Das Thema Ableitbarkeit spielt bei diesem Untertest sowie bei den Untertests „Textverständnis“ und „Diagramme & Tabellen“ eine sehr große Rolle und würde deshalb in diesem Blogbeitrag definitiv den Rahmen sprengen. Schaue hierfür bestenfalls in deinen Übungsbüchern nach diesem Thema. 

Wichtig bei diesem Untertest ist, dass du die eingebauten Fallen der Aufgabenersteller und vor allem der TMS-Ersteller erkennst und nicht auf diese reinfällst. So kann es beispielsweise sein, dass nur Teile von Fremdwörtern vertauscht sind, die letztendlich aber das Gegenteil darstellen (z.B. Hypothyreose und Hyperthyreose). Des Weiteren spielt der eigentliche Inhalt des Textes selbstverständlich mit die wichtigste Rolle. Hierbei ist es wichtig, dass du den Inhalt wirklich verstehst bzw. dir dessen Informationen bewusst bist, denn häufig werden dir in den Aussagen verschachtelte Angaben (z.B. Hormonwirkungen) dargeboten, die du dann anhand des Textes überprüfen musst. Bei den Texten, die dir am häufigsten begegnen werden, geht es vor allem um Regelkreisläufe, Krankheiten, Hormone und Medikamente. Deshalb empfehlen wir dir, diese oder ähnliche Themen vorab auch schon bei deinem Training von Zuhause einzubauen, damit du von dieser Art Text und Fragestellung im TMS nicht erschlagen wirst. 

Die Trainierbarkeit von „MedNat“ ist gut, jedoch muss hierbei gesagt werden, dass man im Gegensatz zu den kurzen Untertests einfach deutlich mehr Zeit investieren muss, bis man sich verbessert und Fortschritte sieht. Mit ausreichend Zeit kannst du aber auch hier sehr gute Ergebnisse erzielen. 

Damit du nun möglichst viele Punkte abstauben kannst, möchten wir dir im Folgenden unsere persönlichen Tipps, Tricks und Hinweise näher bringen. Hierbei gehen wir zuerst auf die allgemeinen Tipps ein, auf die perfekte Nachbereitung des Untertests und zum Schluss noch auf die Herangehensweisen und Methoden zum Bewältigen der eigentlichen Aufgaben. Wir wünschen dir jetzt viel Spaß beim Lesen und hoffen, dass wir vielleicht zu ein paar extra Punkten verhelfen können. 

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    2. Das Wichtigste zum Untertest „Med.-nat. Grundverständnis“

    2.1. Allgemeine Tipps für MedNat

    Wenn du dich im Untertest „Medizinisch-Naturwissenschaftliches Grundverständnis“ verbessern möchtest, dann haben wir jetzt hier ein paar Tipps und Tricks für dich.

    Allgemein gilt, wie in den anderen Untertests auch, dass du dich nicht zu lange an einer Aufgabe aufhalten solltest, wenn du feststeckst bzw. mit dieser vielleicht auch einfach nicht zurechtkommst. Du solltest dann lieber am Ende nochmal darauf zurückkommen, wenn du genug Zeit hast, anstatt dass du zu viel Zeit an einer Aufgabe verlierst. Meistens fällt einem die Aufgabe dann auch ein bisschen leichter, weil man dann nicht mehr so festgefahren ist. Behalte immer im Hinterkopf, dass eine Aufgabe auch nur einen Punkt bringt und hierbei ist es egal, ob diese schwer oder leicht ist.

    Außerdem solltest du diesen Test regelmäßig üben und auch rechtzeitig mit dem Training anfangen, da er sehr übungsintensiv ist und eher langsame Fortschritte mit sich bringt. Fang am besten ganz am Anfang mit leichteren Texten an und geh dann aber zeitnah auf schwere Texte bzw. Aufgaben auf Testniveau über. Außerdem ist es beim Kreuzen wichtig, dass du das direkte und natürlich richtige Übertragen der Antworten auf den Antwortbogen (auch zeitnah) mit trainierst.

    Wenn du etwas mehr Vorbereitungszeit hast, dann können wir dir auch empfehlen dich in ein paar grundlegende medizinische Texte einzulesen, um einfach ein Gefühl für verschachtelte Informationen und medizinische Sachverhalte, die Teil solcher Texte sind, zu bekommen. Außerdem kannst du hierbei auch super deine Konzentration trainieren. Die wichtigsten Themen haben wir oben bereits erwähnt. Wenn du genug Zeit für die Vorbereitung hast, kannst du es ja einmal ausprobieren und schauen, ob es hilft. Andernfalls ist das auch wirklich kein „Muss“, sondern eher eine Ergänzung zu deiner Vorbereitung, die unserer Erfahrung nach aber schon vielen einige Extrapunkte eingebracht hat.

    Wichtig ist auch die Dokumentation im Lernprozess, damit du aus deinen Fehlern lernst und auch deinen Lernfortschritt erkennen und festhalten kannst. Um von den Testerstellern eingebaute Fallen schneller erkennen zu können, empfiehlt es sich häufig auftretende Fallen zu notieren und beim nächsten Mal besonders darauf zu achten, ob diese Fallen erneut eingebaut wurden. Mögliche Fallen wären z.B. veränderte Fachbegriffe oder gegenteilige Aussagen. Unserer Meinung nach ist eine ausführliche Nachbereitung bei diesem Untertest essentiell, um sich stetig zu verbessern und alle möglichen Punkte im eigentlichen TMS herauszuholen. Für eine detailliertere Beschreibung zum Thema „Nachbereitung“ kannst du gerne bei unserem Blogbeitrag „Nachbereitung“ vorbeischauen :) Des Weiteren kannst du dir auch die Anzahl der geschafften Aufgaben (und wie viele davon richtig/falsch waren) in der vorgegebenen Zeit notieren und wie lange du eventuell für den Rest gebraucht hast. So hast du einen Überblick darüber, wie sich deine Schnelligkeit und damit dein Lernerfolg steigert. Allgemein soll es dich in erster Linie motivieren, deine Fortschritte zu sehen, aber natürlich wird es auch mal etwas schlechtere Tage geben, was vollkommen normal ist. Lass dich davon auf keinen Fall verunsichern!


    2.2 Tipps für deine MedNat-Strategie

    Im Folgenden wollen wir etwas spezifischer auf Strategien eingehen bzw. wie du das Beste aus deinen Strategien und Methoden herausholen kannst. So empfiehlt  es sich definitiv, Skizzen zeichnen zu üben. Konkret heißt das, zunächst deine Symbole und Abkürzungen zu definieren und diese auch für all deine Skizzen beizubehalten. Zum Beispiel könnte ein Pfeil nach oben einen Anstieg eines bestimmten Stoffes bedeuten oder ein Minuszeichen eine negative Rückkopplung, also eine Regulation (Hemmung) eines anderen Substrates, darstellen. Außerdem sind Abkürzungen sehr sinnvoll, so kann man z.B. anstatt Hypothalamus einfach „HT" schreiben oder „HP“ anstatt Hypophyse verwenden. Wenn du dies stetig übst, kannst du dir an bestimmten Stellen sehr viel Zeit sparen. Skizzen bieten sich aber auch nicht bei allen MedNat-Aufgaben an. Generell empfehlen wir erst die Aussagen durchzulesen und erst dann, wenn du bei einer Frage ohne Skizze nicht weiterkommst eine Skizze anzufertigen. Dadurch verschwendest du keine Zeit mit einer Skizze, die du eigentlich gar nicht brauchen würdest. 

    Außerdem kann dir eine bestimmte Bearbeitungsreihenfolge helfen, an die du dich halten kannst. Diese ist für jeden individuell, deshalb kannst du dich gerne von Folgender inspirieren lassen, jedoch solltest du Diejenige verwenden, mit der du am Besten zurechtkommst.

    1. Fragestellung lesen und erkennen: Ist es eine „Richtig Aussage“ oder „falsche Aussage“ Frage?  oder „Ableitbar“ oder „nicht ableitbar“ Frage?
    2. Antworten überfliegen: Was ist gefragt? Worauf muss man besonders achten?
    3. Text lesen und markieren: Wichtigste Informationen mit verschiedenen Farben markieren. Zum Beispiel Fachbegriffe (gelb), Zahlenwerte (grün), Medikamente/Hemmungen/Regulation (blau).
    4. Evtl. Skizze erstellen zur Übersicht: Kurze Skizze (aber nicht immer notwendig)

    Bei komplexen Themen, die häufiger auftauchen, kann man auch versuchen, diese einmal komplett ohne Zeitdruck zu skizzieren, damit man einen Überblick bekommt und beim nächsten Mal leichter damit umgehen kann. Häufige dieser Themen waren bisher z.B. die Reizweiterleitung des Auges, Weber- und Rinne-Test, die Innervation des Armes oder Schilddrüsenhormone. 

    Zur guter Letzt kann man noch mit dem „Speedreading“ die oben genannten Strategien ergänzen und an Geschwindigkeit zunehmen. Speedreading ist eine Strategie, bei der man Texte in „chunks“ liest und dabei Füllwörter wie Konjunktionen, Artikel und Präpositionen weglässt und somit nur den wichtigsten Teil liest und dabei im Lesefluss bleibt, also nicht stoppt, um nachzulesen. Dies ist vor allem auch für den Untertest Textverständnis sehr hilfreich. Es ist eine sehr anstrengende Strategie, die anfangs etwas unsinnig erscheint, aber vor allem bei Themen, die man schonmal gelesen hat, das Lesen beschleunigt. Allerdings braucht es auch einige Zeit, um diese Methode zu erlernen und kann auch manchmal dazu führen, dass Zusammenhänge evtl. nicht detailliert genug erfasst werden können und somit zu Fehlern führen könnten. Es ist somit wie der Kreuzblick bei Muster zuordnen nicht für jeden etwas. Wenn du damit also schon vertrauter bist, kannst du darüber nachdenken, dies auch im TMS anzuwenden. Generell muss man hier aber sagen, dass ein Großteil unseres Team dies nicht verwendet hat und dennoch sehr gute Ergebnisse in diesem Untertest erzielen konnte.

    Wenn du noch mehr Tipps und Tricks, einen genauen Überblick über das wichtige Thema „Ableitbarkeit“ oder über die genauen Fragestellungen erhalten möchtest, dann kannst du gerne in unser MedNat-Buch reinschauen, da gehen wir auf die Punkte detaillierter ein. Außerdem haben wir unsere MedNat-Texte in unserem Übungsbuch als auch in unseren Komplettsimulationen auf oder teilweise etwas über dem TMS-Niveau erstellt, sodass du schon vorab mit den gerne vorkommenden Themen, Aufgabenstellungen, Fallen und Schwierigkeiten konfrontiert wirst und dann bestens für den TMS gewappnet bist. 

    Wir hoffen du konntest ein paar wertvolle Tipps mitnehmen und wir wünschen dir weiterhin alles Gute bei deiner restlichen Vorbereitung :)


    Liebe Grüße, 

    Dein HTM-Team 

    Viel Erfolg bei deiner Vorbereitung!

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    VERA | 98% im TMS

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    MARITA | 93% im TMS