Hey zusammen! :)

Ich bin Anna-Lena und ich habe den TMS im Frühjahr 2022 geschrieben und dabei     100 % erreicht. Um euch auf eurem Weg zum Medizinstudium unterstützen zu können, hab ich einen Erfahrungsbericht von meiner Vorbereitung und dem eigentlichen Testtag verfasst, der euch hoffentlich die ein oder andere Frage beantwortet und unnötige Sorgen nehmen kann.

Vorab möchte ich direkt einmal sagen, dass ihr euch wirklich keine Sorgen machen müsst oder Angst vor dem Test haben solltet. Mit einer guten Vorbereitung und genügend Motivation kann man den TMS auf jeden Fall gut meistern und so endlich den Medizinstudienplatz bekommen, auf den man so lange gewartet hat.

Ich weiß, ihr denkt jetzt bestimmt, mit so einem Ergebnis kann man das ja auch leicht sagen, aber auch ich hatte oft Tiefpunkte, an denen ich dachte, ich schaffe das Alles nicht. Das lag bei mir vor allem daran, dass ich nebenher ein BFD gemacht habe und fast kaum zuhause war. Nachdem ich dann aber immer mehr die Stärken und Schwächen meiner Lernstrategie erkannt habe und diese dementsprechend verändert habe, hat das Lernen immer besser geklappt und hat sogar etwas Spaß gemacht. :)

Deshalb möchte ich in meinem Erfahrungsbericht vor allem auf die Testvorbereitung eingehen, um euch vor den Fehlern zu bewahren, die ich bereits gemacht habe. Natürlich werde ich auch noch auf den eigentlichen Testtag eingehen, von dem ich insgesamt positiv überrascht war, und euch da noch den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg geben kann. 


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    Die Vorbereitung

    Ich habe sehr früh mit der Testvorbereitung angefangen (so 4-5 Monate vorher), da ich irgendwie das Gefühl hatte, schon etwas tun zu müssen. Anfangs habe ich mich erst einmal in die Untertests eingelesen und mich allgemein über den TMS informiert, was wirklich sehr sinnvoll war. Aber aktiv schon so früh zu lernen würde ich euch nicht empfehlen. Ich würde euch eher raten, dass ihr die Zeit, in der ihr noch nicht richtig lernen müsst genießt und dann mit Kraft und Motivation in die Vorbereitung geht, anstatt irgendwann dann schon erschöpft zu sein und keine Lust mehr zu haben. Ich habe mich dann am 16-Wochen-Lernplan von HTM orientiert, was auch wirklich super geklappt hat. Allgemein habe ich ein bisschen früher damit angefangen, damit ich einen Zeitpuffer hatte, wenn ich beispielsweise mal ein paar Tage weg war und nicht richtig Zeit zum Lernen hatte. Das kann ich auch wirklich jedem TMSler empfehlen, um etwas Druck rauszunehmen.

    Was mir auf jeden Fall geholfen hat, war, dass das Lernen irgendwann zur Routine geworden ist. Am Anfang war es erstmal schwer, sich diese Routine aufzubauen, aber wenn man es dann geschafft hat, fällt einem das Lernen deutlich leichter, weil die Überwindung sich Aufzuraffen sehr viel geringer ist. 

    Am Anfang hatte ich diese Routine leider noch nicht richtig verinnerlicht und habe mich oft sehr unter Druck gesetzt, um den Lernplan befolgen zu können. Nach einiger Zeit habe ich dann aber gemerkt, dass es nicht gut ist, unter diesem Druck zu lernen und dann habe ich ab und zu auch den einen oder anderen Untertest aus dem Lernplan für den Tag gestrichen. Es bringt immer mehr, wenn ihr konzentriert lernt und euch darauf fokussieren könnt, anstatt dass ihr nicht richtig bei der Sache seid, denn dann ist das Lernen meiner Meinung nach sogar eher kontraproduktiv: Euch macht die Bearbeitung keinen Spaß, die Auswertung ist schlecht und man denkt, man könnte den Untertest überhaupt nicht, was aber gar nicht der Fall ist. Bearbeitet dann also besser weniger Untertests und wertet diese sorgfältig aus, anstatt viele Untertests unter Stress zu bearbeiten und dann keine Zeit mehr für die Auswertung und die Nachbereitung zu haben.

    Wenn du Probleme dabei hast die Arbeit (wie z.B. ein FSJ oder eine Ausbildung) und deinen Lernplan unter einen Hut zu bekommen, dann sprich vielleicht mal jemanden auf deiner Arbeitsstelle darauf an, ob du dort eventuell in den Pausen lernen könntest oder ob ihr eine andere Lösung finden könntet. Das war bei mir der Fall und das hat mir wirklich sehr geholfen. Falls das bei euch nicht klappen sollte, dann macht wie gesagt lieber etwas weniger, aber dafür mit guter Nachbereitung.


    Dokumentation und Nachbereitung

    Ich habe mir für die Nachbereitung eine Liste für jeden Untertest angefertigt, wo ich einmal die Nummer des Tests eingetragen habe, das Datum, wie viele Aufgaben ich geschafft habe und wie viele davon richtig waren. Manchmal, wenn ich genug Zeit hatte, habe ich auch noch die übrigen Aufgaben bearbeitet und die Zeit, die ich zusätzlich dafür gebraucht habe, auch dokumentiert. Ich hatte auch noch eine große Spalte für Notizen hinzugefügt, wo ich das Wichtigste aus der Nachbereitung hingeschrieben habe, z.B. was sehr gut lief oder was eben nicht so gut war. Beim Untertest „Quant. & form. Probleme“ habe ich dort beispielsweise auch wichtige Rechenschritte hingeschrieben, mit denen ich noch Probleme hatte oder die ich mir nicht so gut merken konnte. Allgemein ist die Nachbereitung sehr wichtig, weil man sich dann noch einmal aktiv mit den falsch gelösten Aufgaben auseinandersetzt und diese so lange durchgeht, bis man das Problem gelöst hat. Meiner Meinung nach lernt man dadurch am besten!


    Der Testtag

    Nach der langen Vorbereitung war ich froh, endlich den Test schreiben zu dürfen. Ich hatte aber auch ein bisschen Angst davor, irgendwas zu vergessen oder Probleme bei der Anfahrt zu haben. Bis auf die Parkplatzsuche hat aber alles sehr gut geklappt. Allgemein glaube ich, dass man sich vor dem Test viel zu viele Sorgen macht, weil die ganze Umgebung für einen unbekannt ist. Aber als ich dort saß und die ganzen anderen Teilnehmer gesehen habe, die genau in der gleichen Situation waren, hat mich das irgendwie beruhigt und im Endeffekt ist es einfach nur eine Prüfung, wie in der Schule auch. Im Folgenden will ich euch nun gerne erzähle, wie die einzelnen Untertest an meinem Testtag waren bzw. wie ich diese empfunden habe.


    Muster zuordnen

    Dann ging es auch schon los mit dem Untertest „Muster zuordnen“. Ich habe den Kreuzblick verwendet und war deshalb schon relativ früh fertig. Ich konnte die Fehler mit diesem Vorgehen sehr schnell erkennen, da die Muster eine gute Auflösung hatten und es sich überwiegend um klare Strukturen gehandelt hat. 

    Ein Tipp, wenn du auch den Kreuzblick anwenden möchtest: Plane immer ein wenig Zeit am Ende ein (1-2 Minuten), damit sich deine Augen wieder umgewöhnen können. Wenn du die ganze Zeit am Schielen bist und direkt danach beim Untertest „Med.- nat. Grundverständnis“ komplexe Texte lesen musst, funktioniert das erstmal nicht ganz so gut.


    Med.- nat. Grundverständnis

    Von diesem Untertest war ich im TMS wirklich positiv überrascht. Es waren zwar etwas längere Texte, die ich aber insgesamt sehr gut verstehen konnte. Die Texte haben oft von neurologischen Themen oder auch von Hormonen gehandelt, weshalb ich diese durch mein Vorwissen aus dem Abi wahrscheinlich besser verstehen konnte. Natürlich ist Vorwissen keine Voraussetzung für den TMS, aber in diesem Fall hat es mir beim Verständnis schon sehr weitergeholfen. Ich habe dadurch dann auch etwas mehr Aufgaben als sonst in der Vorbereitung bearbeiten können.


    Schlauchfiguren

    Schlauchfiguren fand ich auch sehr gut machbar, bis auf 2-3 Aufgaben, die etwas schwieriger waren. Bei den 2-3 Aufgaben musste ich im Nachhinein auch die Antworten korrigieren. Ansonsten war die Belichtung der Würfel immer gut und es waren auch viele leichtere Schlauchfiguren dabei, die nicht so verknotet waren.  


    Quant. & form. Probleme

    Ich glaube dieser Untertest war die größte Überraschung für mich, denn in der Vorbereitung habe ich Quanti als deutlich schwerer empfunden. Die Aufgaben waren einfach formuliert und wenn man die Mathe-Basics drauf hatte, war man auch sehr gut darauf vorbereitet. Mir ist aufgefallen, dass viele Aufgaben 10er-Potenzen enthalten haben und das man kaum Einheiten umrechnen musste, was mir beim Üben immer viel Zeit gekostet hat. 


    Mittagspause

    In der Mittagspause bin ich ein wenig spazieren gegangen und habe an der frischen Luft im Park gegessen. Ich habe mit niemanden anderen geredet und bin auch nicht ans Handy gegangen, weil ich im Vormittagsteil ein sehr gutes Gefühl hatte und nicht abgelenkt oder verunsichert werden wollte. Ich war einfach froh, dass ich die Hälfte schon geschafft habe und dass es nicht mehr lange dauern würde. In etwa zehn Minuten vor Beginn des Nachmittagsteils bin ich dann wieder zurück in den Raum gegangen.


    Figuren lernen

    Es gab dieses Jahr zwar nicht so viele Volleybälle, aber ich habe diesen Untertest trotzdem als nicht so leicht empfunden, was aber wahrscheinlich an meiner Nervosität lag. Ich habe Figuren lernen zwar sehr oft geübt, aber in dem Moment wusste ich ja genau, dass mir jetzt zu den Figuren etwas einfallen muss und dann ist es natürlich schwieriger kreativ zu sein. Ich würde also sagen, dass der Untertest auf jeden Fall machbar war, aber dass man vielleicht etwas lockerer da ran gehen muss, auch wenn gerade das sehr schwierig ist. Trotzdem muss man sich immer denken: Wenn es zuhause klappt sich die Figuren zu merken, warum sollte es jetzt auf einmal anders sein?


    Fakten lernen

    „Fakten lernen“ lief dann auch nicht wirklich besser. Bei „Figuren lernen“ wusste ich, dass ich vermutlich ein paar Probleme haben werde, aber „Fakten lernen“ konnte ich sonst immer ein bisschen besser. Es waren viele Begriffe dabei, die ich vorher noch nie gehört habe, sodass es viel schwieriger war, sich ein Bild dazu vorzustellen. Jedenfalls waren die Altersgruppen chronologisch geordnet, was mich wenigstens etwas beruhigt hat, aber insgesamt fand ich den Test schwieriger als in der Vorbereitung. Schafft euch hier am besten Material an, das viele doppelte Krankheiten/Eigenschaften enthält und das auch lateinische Begriffe für Krankheiten verwendet. 


    Textverständnis

    Dieser Untertest lief dann zum Glück wieder ganz gut. In der Vorbereitung habe ich meistens nur drei Texte bearbeiten können und im wirklichen TMS habe ich alle vier geschafft, obwohl ich teilweise echt Konzentrationsprobleme hatte. Nur ein Text war länger als eine Seite, die anderen drei kürzer. Die Texte konnte man gut lesen und bei den Fragen musste man teilweise auch nicht so oft nochmal den Text zu Hilfe nehmen, sondern konnte auch oft die Fragen so beantworten. Es ist bei mir zwar gut gelaufen, aber gleichzeitig hatte ich Probleme dabei, mich weiter zu konzentrieren, weil es draußen sehr stark angefangen hatte zu regnen. Versucht euch im Test nicht von sowas ablenken zu lassen und auch nicht von anderen Teilnehmern. Fokussiert euch ganz auf den Test und darauf, dass es bald vorbei ist und ihr es dann geschafft habt.


    Diagramme und Tabellen

    Mit dieser Einstellung bin ich dann auch in den letzten Untertest gegangen, mit dem Hintergedanken, dass in einer Stunde alles vorbei ist. Ich muss sagen, dass ich diesen Untertest wirklich am schwersten fand. Ich habe gemerkt, dass die Ausdauer bei mir nachlässt und dann waren die Aufgaben auch noch ziemlich komplex. Es waren längere Einleitungstexte als sonst und es gab auch öfter mehrere Diagramme bzw. Tabellen in einer Aufgabe. Versucht bestenfalls schon zuhause mit Materialien zu trainieren, die komplexe Diagramme mit langen Einleitungstexten enthalten, denn dann werdet ihr im TMS nicht negativ überrascht. 

    Hier möchte ich euch unbedingt nochmal daran erinnern, dass es wichtig ist Kompettsimulationen während der Vorbereitung zu machen. Obwohl ich sechs Simulationen in der Vorbereitung gemacht habe, war es durch die ganze Aufregung und Nervosität nochmal anstrengender. Wenn ihr euch vorher schon daran gewöhnt, fällt es euch im Test wirklich leichter.


    TMS-Vorbereitung, erstellt von Top-AbsolventInnen.

    HOWTOMED

    TANJA | 100% TMS

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    VERA | 98% TMS

    HOWTOMED

    LORRAINE | 98%

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    MARITA | 93% TMS

    Fazit

    Im Großen und Ganzen war ich am Ende echt zufrieden mit mir, aber es hat mich etwas geärgert, dass der zweite Teil in meinen Augen nicht so gut lief wie der erste Teil und dass ich meine Leistung bei manchen Tests so schlecht einschätzen konnte. Aber das Gefühl, dass man es jetzt endlich geschafft hat, war sehr schön.


    10 Tipps am Schluss, die dir hoffentlich helfen :)


    1. Findet in der Vorbereitung eure eigene Routine und macht das, was sich für euch am besten anfühlt.
    2. Lernt nicht, wenn ihr Hunger habt oder müde seid. Ich spreche aus Erfahrung.
    3. Weniger markieren ist meistens mehr.
    4. Macht euch Skizzen, wenn es euch zu komplex wird. Ich war da auch echt kein Profi drin, aber es hilft.
    5. Bei Quanti kommt ihr auch schon sehr weit, wenn ihr die Mathe-Basics drauf habt.
    6. Wenn ihr Probleme mit Muster zuordnen habt: Probiert den Kreuzblick aus! Es dauert am Anfang zwar ein bisschen, ist dann aber auf jeden Fall ein Game-Changer.
    7. Wenn ihr Probleme bei MedNat oder Textverständnis habt, kann ich euch empfehlen einfach anstatt eines normalen Buches das Lernheft zu nehmen und darin schon bearbeitete Texte zu lesen ohne Fragen zu beantworten. Das hat mir bei Textverständis tatsächlich am meisten geholfen, denn dort sind genau die Themen enthalten, die auch im TMS eine große Rolle spielen. So könnt ihr euch ein wenig Hintergrundwissen aneignen, ohne extra Fachbücher zu kaufen, und ihr könnt eure Lesegeschwindigkeit erhöhen.
    8. Holt euch am besten einen Timer mit Zeitangabe. Im Testraum wird oft vielleicht keine Uhr hängen und eigene Uhren sind dort auch verboten. Ich hatte leider keinen, aber vor mir hatte zum Glück eine Teilnehmerin so einen. Ich habe dann immer auf ihren geschaut, um zu wissen, wie spät es ist, weil ich oft irgendwie gar kein Zeitgefühl mehr hatte. 
    9. Habt keine Angst vor dem Testtag: Es sind wirklich nette Leute da, die nur das Beste für euch wollen.
    10. Geht mit Spaß an die Sache ran! Ich weiß, dass es in diesem Test um sehr viel geht. Was ich meine ist, dass ihr euch keinen zusätzlichen Stress oder Druck von euch selbst aus machen solltet.


    Zu guter Letzt möchte ich euch Allen viel Kraft und Durchhaltevermögen für die Vorbereitung wünschen und für den Testtag ganz viel Erfolg. Die Daumen sind gedrückt!

    Liebe Grüße,

    Anna-Lena:)

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